Gleich geht es los: Vortrag und Diskussion mit @lfdi Tobias Keber und Alvar Freude: „Cyberangriff auf das Rathaus!“
Ihr könnt online hier teilnehmen:
https://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de/pm-quarterly-cyberangriff-rathaus/
#Datenschutz #Verwaltung #DSGVO
Veröffentlichungen von #Fotos und #Videos im Arbeitsverhältnis ohne #Einwilligung sind kein Einzelfall. Wir haben uns mit Anforderungen aus #DSGVO, #BDSG sowie dem #Widerruf beschäftigt: https://www.dr-datenschutz.de/mitarbeiterfotos/
➡️ Um 17 Uhr geht’s los:
Keber Quarterly: Cyberangriff auf das Rathaus! Tipps und Hinweise zum technischen und organisatorischen Datenschutz in der Gemeinde.
Vortrag und Diskussion mit @lfdi Tobias Keber und Alvar Freude.
Kostenlose online-Teilnahme hier: https://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de/bidib-veranstaltungen/quarterly/
#Datenschutz #Verwaltung #Gemeinde #DSGVO
Ist Retrieval Augmented Generation (#RAG) ein Turbo für Sprachmodelle? Vielleicht. Jedenfalls befähigt RAG ein #Sprachmodell zur Nutzung externer Datenbestände und macht es so „schlauer“ – um den Preis einiger zusätzlicher Rechtsprobleme. Darum geht es in AI in a nutshell 1 „Anbindung eines RAG-Subsystems an ein KI-System mit Sprachmodell“ von @BayLfD. Volltext: https://www.datenschutz-bayern.de/ki/AI_nut_01.pdf. #DSGVO #KI-Verordnung

DSGVO in SAP: Personenbezogene Daten wirksam schützen
Wer DSGVO-konform aufgestellt sein will, muss mehr leisten als Benutzerrollen zu verwalten. Drei Schutzebenen und ein oft übersehener Gesetzesartikel entscheiden darüber, ob ein Unternehmen im Ernstfall haftet.
https://www.all-about-security.de/dsgvo-in-sap-personenbezogene-daten-wirksam-schuetzen/
Die Orientierungshilfe bietet Antworten etwa auf folgende Fragen:
▶️ Welche Vorgaben macht das KI-Regulierungsrecht, und welche Schnittpunkte mit dem Datenschutzrecht gibt es?
▶️ In welchem Verhältnis steht die #DSGVO zur #KI-Verordnung?
▶️ Welche Datenverarbeitungsvorgänge sind im Zusammenhang mit KI denkbar?
▶️ Wie können die Anforderungen des Datenschutzrechts bei KI umgesetzt werden?
▶️ Welche konkreten technischen und organisatorischen Risiken birgt KI, und wie kann diesen begegnet werden?

KI wächst, auch im bayerischen öffentlichen Sektor. Sobald KI personenbezogene Daten verarbeitet, trifft KI-Regulierungs- auf Datenschutzrecht: Das ist keine unkomplizierte Liaison. Damit öffentliche Stellen im Freistaat hier nicht den Überblick verlieren, hat @BayLfD eine neue Orientierungshilfe „Datenschutz bei KI-Projekten in der bayerischen Verwaltung“ bereitgestellt. Pressemitteilung: https://www.datenschutz-bayern.de/presse/20260331_OH-KI.pdf; Volltext: https://www.datenschutz-bayern.de/ki/OH_KI.pdf. #DSGVO #KI-Verordnung

Wann gelten Daten als personenbezogen, pseudonymisiert oder anonymisiert?
Unsere neue Reihe „Datenmanagement kurz & kompakt“ bringt Klarheit ins Begriffswirrwarr!
Zum Auftakt erklären wir im Blogbeitrag und Factsheet, worin die Unterschiede liegen und wann Daten als personenbezogen gelten und damit unter die DSGVO fallen.
Perfekt für Einsteiger*innen: verständliche Grundlagen im Forschungsdatenmanagement für Bildungsforschende.
👉 Jetzt lesen: https://tinyurl.com/3xfs6kzz
#FDM #DSGVO

@letterror @DunwichType Is the Google Fonts API still “forbidden” in Germany? #DSGVO
Ich stimme klar mit NEIN gegen die Klarnamenpflicht!
Der Irrsinn von Aussagen, dass das Hass-Kriminalität bekämpfen würde, ist ziemlich realitätsfern, wenn man sich die Problematik mal etwas genauer anschaut.
Kriminelle umgehen Verifikationen leicht
Professionelle Täter nutzen gefälschte Identitäten oder ausländische Accounts, um Klarnamenpflichten zu umgehen. Betroffen sind vor allem „Otto Normalverbraucher“, während Kriminelle kaum gestoppt werden. Studien zeigen, dass #Hassrede durch Klarnamenpflicht nur marginal reduziert wird, da Täter schnell Ausweichstrategien finden.
Quellen: Studie Südkorea, Expertenmeinung, Faktencheck
#Moderation & #KI sind effektiver
Automatisierte Systeme und menschliche Moderation können Hassrede schneller erkennen und sanktionieren, ohne die Privatsphäre aller Nutzer zu opfern. KI-gestützte Moderation wird bereits erfolgreich eingesetzt, um Hassrede und #Desinformation zu bekämpfen, ohne auf #Klarnamen angewiesen zu sein.
Q: KI-Moderation, Forschungsprojekt HaSPI
#Datenlecks & Angriffe
#Südkorea führte 2007 eine Klarnamenpflicht ein, musste sie aber 2012 nach massiven Datenschutzverstößen wieder abschaffen. Hacker stahlen die Daten von 35 Millionen Nutzern (70% der Bevölkerung), was zu Identitätsdiebstahl und Missbrauch führte. Das Verfassungsgericht erklärte die Pflicht für verfassungswidrig, da sie die Meinungsfreiheit einschränkt.
Q: Südkorea: Datenskandal, Verfassungswidrigkeit, Details,
YouTube Video @TheMorpheus@mastodon.social
Überwachungsrisiko & Missbrauch durch Behörden/Unternehmen
Unternehmen wie #Palantir könnten #Klarnamendaten für #Massenüberwachung nutzen. Palantir wird bereits von deutschen Polizeibehörden eingesetzt, obwohl Datenschützer vor dem Missbrauch warnen. Die Software ermöglicht die Verknüpfung von Datenbanken und könnte für politische #Repression genutzt werden.
Q: Palantir & Datenschutz, Einsatz in Deutschland, Kritik,
YouTube Video Doktor Whatson
Einschüchterung & Chilling Effect
Eine Pflicht führt dazu, dass sich Menschen aus Angst vor Konsequenzen (z.B. berufliche Nachteile, soziale Ausgrenzung) nicht mehr frei äußern. Besonders betroffen sind marginalisierte Gruppen, #Whistleblower und politische #Aktivisten sowie eine Vielzahl an Personen die teilweise als Autisten deklariert werden können oder Journalisten, aber auch andere.
Q: Chilling Effect, Risiken, Piratenpartei
Kein wissenschaftlicher Beleg für weniger Hass
Studien zeigen, dass anonyme Nutzer oft weniger aggressiv kommunizieren als solche, die mit Klarnamen auftreten. Die Annahme, dass Klarnamen den Diskurs „zivilisieren“, ist nicht belegt. In Südkorea änderte sich das Verhalten von Hassrednern kaum.
Q: Studie Südkorea, @netzpolitik_feed@chaos.social, Faktencheck
Verstoß gegen Grundrechte & EU-Recht
Die Klarnamenpflicht widerspricht dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung und eventuell auch gegen EU-Datenschutzrecht (#DSGVO). Das Unabhängige Datenschutzzentrum Saarland betont, dass eine solche Pflicht mit höherrangigem Unionsrecht kollidiert.
Q: Datenschutzzentrum Saarland, Piratenpartei, RSW Beck
Bei der Civey Umfrage könnt ihr eure Stimme gegen eine Klarnamenpflicht zum Ausdruck bringen:
https://civey.com/umfragen/56421/sollte-es-in-deutschland-eine-klarnamen-pflicht-im-internet-geben-sodass-online-dienste-wie-facebook-nur-mit-dem-echten-namen-genutzt-werden-durfen-um-hasskriminalitat-besser-zu-bekampfen
Bei der Petition von Hood Informatik (IT-YouTube Kanal), könnt ihr gegen eine #Klarnamenpflicht unterschreiben:
https://keine-klarnamen-im-netz.de/
Begründungsvideo dazu: https://youtu.be/AITBsUGA5lY
Nachdem ich mich im Jahre anno domini 2020 über Amazon wegen der Weigerung der vollständigen Herausgabe meiner Daten beim damaligen Landesdatenschutzbeauftragten beschwert hatte, kam jetzt nach rund 6 Jahren das Ergebnis: Alles bestens, Amazon hat nach Aktenlage vollständig geliefert (haben sie natürlich nicht, sonst hätte ich mich ja nicht beschwert), Fall abgeschlossen.
Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll.