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28.04.2026 22:55
2026 (@2026@extradienst.net)

Digitaler Wochenrückblick 27. April 2026

Nachdem sich herumgesprochen hat, dass bei Julia Klöckner bei dem Hack nicht Signal die Schuld an dem Kommunikationsdesaster trägt, sondern die sicherheitstechnisch höchst bedenkliche Inkompetenz der 2. Frau im Staate, sollte über Konsequenzen nachgedacht werden. Durch ihr Verhalten können wir eine unmittelbare Gefährdung der Sicherheit feststellen, die nachteilige Auswirkungen auf höhere staatliche Interessen hat. Eine Straftatbestand „Schlichtheit im Amt“ gibt es leider nicht, eine Entlassung kommt ebenfalls nicht infrage, weil die Bundestagspräsidentin während der laufenden Wahlperiode nicht abberufen werden kann. Mist.

Als Weinkönigin hat Julia Klöckner sicherlich sehr gute Arbeit geleistet, auch wenn sie den Hitlergruß für ein Teil des Rechts auf freie Meinungsäußerung gehalten hat – mein Gott, das Mädel kommt vom Land! Natürlich fühlte sie sich missverstanden, Schwamm drüber.

Spannender wird es, wenn ihr Smartphone zweimal piepst. Nicht das abgesicherte dienstliche Telefon. Jeder Politiker und jede Politikerin, wie die Weinkönigin, hat auch ein Privatleben – und privat können die tun und lassen, was sie wollen. Ein eigenes unkontrollierbares Gerät – immer griffbereit – gehört dazu.

Da ist alles drauf, was sie glaubt, haben zu müssen. Für das übliche Geschwatz sicherlich WhatsApp, geht ja nicht ohne und dann hat irgendjemand gesagt, wenn was wichtig ist, dann musst du Signal nehmen. Warum? Keine Ahnung, ist halt so, wegen der Sicherheit. Ich nehme an, als verantwortungsbewusste Weinkönigin ist sie dem nachgekommen. Der Kanzler hat das – noch ein paar Minister und aus der CDU. Immer noch besser, als das dienstliche Teil, da ist nicht alles drauf, was sie braucht. Keine App fürs Wetter zum Beispiel, also auch kein Tracking für die Vermarkter von Standortdaten.

Vorbei an den IT-Sicherheitsschulungen vom Amt (keine Zeit für sowas) und großräumig die wiederholten Warnungen vom BSI umschifft, die bereits im Februar genau vor diesen Attacken gewarnt haben, gibt die Weinkönigin mit der charmanten IT-Kompetenz eines betagten Altenheimbewohners ihre Zugangsdaten preis. Mein Gott, das Mädel kommt vom Land, Schwamm drüber.

Auch wenn sie höchste Regierungsämter bekleiden, sollten wir anerkennen, dass ihr technisches Wissen dazu ausreicht, durch Analogieschluss, den Mistkübel in der Amtsstube von einem Computer zu unterscheiden, allein anhand der Bauform. Ein mobiles Telefon wird allerdings schnell zur Herausforderung.

Phishing-Attacken sind nun wirklich keine Seltenheit, ob von der Bank, Versicherung, Rechtsanwalt – manchmal erstaunlich gut gemacht, meistens nicht.

Im Fall der Attacke auf Politiker, Anwälte und Journalisten war seitens der Akteure etwas mehr Aufwand nötig, auch ging es nicht um Geld, sondern um das Abgreifen von Informationen. Als „Interessenten“ kommen deshalb in erster Linie Geheimdienste von Feind und Freund in Betracht.

Welchen Flurschaden die Weinkönigin hinterlassen hat, erfahren wir über den interaktiven „Handlungsleitfaden bei Phishing über den Signal Support“ vom BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik)

Drei Szenarien für die Phishing-Attacke werden genannt:

Szenario 1: „Sie haben nicht auf die Nachricht reagiert und keinen SMS-Code und/oder PIN eingegeben)“, Antwort: „Sie haben richtig gehandelt. Der Angriff war nicht erfolgreich!” Glückwunsch, da war die Weinkönigin nicht dabei.

oder „Sie haben einen SMS-Code und/oder PIN eingegeben…“

Szenario 2: „… aber Sie haben weiterhin normalen Zugriff auf Ihr Signal-Konto und wurden nicht zur Neuanmeldung gezwungen?” könnte passiert sein, der Flurschaden ist ärgerlich, aber begrenzt, die Antwort: „Ihr Messengerkonto ist gehackt! Angreifer könnten in Zukunft Ihr Konto vollständig übernehmen!”

Szenario 3: „… Sie wurden plötzlich aus Ihrem Konto ausgeloggt? Sie sollen sich unerwartet neu anmelden? Kontakte und Gruppen sind nach Neuanmeldung verschwunden oder Sie sind kein Gruppenmitglied mehr?” der Flurschaden heftig, die Antwort: „Ihr Messengerkonto ist gehackt!  Die Angreifer haben Ihr Konto übernommen. Die Angreifer können seitdem alle Nachrichten und Kontakte einsehen und sich als Sie ausgeben. Ihr Konto ist verloren!” Vom Gefühl her bleibt die Vermutung: unsere ehemalige Weinkönigin hat den Joker gezogen.

Als Lösung: eine neue SIM-Karte mit neuer Telefonnummer, alle Kontakte benachrichtigen, dass das eigene Konto gehackt wurde und der ultimativen Aufforderung den alten Kontakt mit der gehackten Telefonnummer dringend zu löschen, ein neues Konto bei Signal anlegen und den echten Signal-Support kontaktieren, damit das gekaperte Konto gelöscht wird, denn den Zugriff darauf haben nur noch die Angreifer. Unterm Strich: erst einmal komplett selbst aussperren und alle anderen benachrichtigen, den Kontakt zu löschen, die neue Rufnummer mitteilen.

Peinlich nur, je nachdem wie es eingerichtet wurde, alle Kontakte mit Namen und Rufnummern liegen den Angreifern vor. Was die damit wohl machen? Wahrscheinlich nix…?

Alle Kommunikation bei Signal ist Ende-zu-Ende verschlüsselt, was aber nicht hilft, wenn der Account gehackt wurde, denn – und das ist ärgerlich – nicht nur alle Nachrichten, sondern auch alle Gruppenchats können vom Angreifer mitgelesen werden. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung hat ganz natürliche Grenzen, denn sonst könnte ich es selbst nicht lesen.

Technisch bleiben die Daten verschlüsselt auf dem Endgerät, aber wie beim Haus, wenn ich meinen Haustürschlüssel beim KGB abgebe, dann nützt mir auch das dickste Schloss nichts.

Wer höchste und allerhöchste Ämter innehat, steht „ermittlungstechnisch“ immer im Fokus von Feind und Freund, vor allem bei privater Nutzung in dienstlichen Angelegenheiten.

Auch wenn die Phishing-Attacke sehr gut vorbereitet war (und ist), gab es frühzeitig Warnungen, nicht nur in der Presse, sondern auch direkt vom BSI.

Hier trifft Inkompetenz und Ignoranz auf die Selbstherrlichkeit einer Weinkönigin, Schwamm drüber.

Wartet, bleibt noch dran, kommt noch aus der Rubrik: Weil ich mit meinem Mercedes in den Graben gefahren bin, kaufe ich jetzt nur noch Maynbach. Heise berichtet: „Bundestagspräsidentin Klöckner empfiehlt Abgeordneten in einem Schreiben den Wechsel zum BSI-zertifizierten Messenger Wire, um Phishing-Gefahren einzudämmen.

Allerdings bleibt die Nutzung privater Messenger wie Signal oder Wire für die Kommunikation mit dem Wahlkreis unverzichtbar, sodass ein 100-prozentiger Schutz nicht möglich ist, ach ne.

Mehr muss nicht gesagt werden, ich wiederhole:

Hier trifft Inkompetenz und Ignoranz auf die Selbstherrlichkeit einer Weinkönigin, Schwamm drüber und Prost.




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28.04.2026 21:18
ulrichkelber (@ulrichkelber@bonn.social)

Liebe @tagesschau, es kann doch nicht wahr sein, dass Ihr den SMS-Kanal für Nachrichten dicht macht und einen auf Zuckerbergs #WhatsApp als Quelle verweist. Nach all den Vorkommnissen, nach all der Diskussion über digitale #Souveränität

Bitte überdenkt die Entscheidung! Dringend!





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28.04.2026 20:48
SheDrivesMobility (@SheDrivesMobility@norden.social)

Die Tagesschau stellt ihren Nachrichtenkanal ein und geht in Zeiten wie diesen zu #WhatsApp statt zu Signal.

Menschen wie ich, die versuchen, ihre Daten und die Dritter zu schützen, werden immer mehr abgeschnitten von validen Infos.

Wie gehts euch damit?

#UnplugBigTech





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28.04.2026 19:35
villebooks (@villebooks@mastodon.social)

📢 Thousands of Israelis received threatening messages via in what has been described as the most extensive recently, in a new escalation of the digital

“The Jerusalem Post” reported that utilized compromised 'accounts' to lend credibility to the threats directed at settlers and government -

🔹 Messages bore the signature of the 'Handala' Group

📰 Report YPA APR-28 19:30 Sanaa-t

en.ypagency.net/391351




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28.04.2026 18:19
blaulicht (@blaulicht@freie-re.de)

Heilbronn (ots) - Lauffen am Neckar: Frau und Kind aus Neckar gerettet Am Dienstagnachmittag kam es in Lauffen am Neckar zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Nach bisherigen Erkenntnissen lief ein zweijähriges ...

presseportal.de/blaulicht/pm/1

#Feuerwehr #Frau #Hilfsorganisation #Kind #Medikament #Neckar #Rettungshubschrauber #Rettungswagen #WhatsApp




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28.04.2026 16:47
r (@r@fed.brid.gy)

Das Ergebnis des #Signalgate: Ein Messenger ist erst dann wirklich sicher, wenn Frauen damit nichts falsch machen können. #Whatsapp #Signal #Telegram #Diday #UnplugBigTech





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28.04.2026 16:36
r (@r@fed.brid.gy)

Messenger mit Mobilnummer sind brandgefährlich.... #Whatsapp #Signal #Telegram

RE: https://bsky.app/profile/did:plc:wtry5sm3uzubyfxvb6vo7ctd/post/3mkkedzrf7s2m




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28.04.2026 16:22
tyfloprzeglad-odcinek-nr-328 (@tyfloprzeglad-odcinek-nr-328@tyflopodcast.net)

TyfloPrzegląd Odcinek nr 328

https://tyflopodcast.net/tyfloprzeglad-odcinek-nr-328/


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28.04.2026 14:23
r (@r@fed.brid.gy)

WhatsApp Scam Crackdown: 9,400 Accounts Banned in Fraud Investigation

fed.brid.gy/r/https://in.masha





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28.04.2026 14:02
spla (@spla@mastodont.cat)

Certament #DeltaChat ha arribat per quedar-se, un vegada ho proves no hi ha volta enrere.
No té sentit fer servir plataformes de missatgeria instantània privades i centralitzades com #Signal, #Whatsapp, #Telegram quan tenim Delta Chat, descentralitzat, codi obert, màxima #privacitat, molts servidors "chatmail relay" disponibles, zero spam, pots muntar el teu propi servidor (molt barat, menys de 5€ al mes) etc

:deltachat:

#MissatgeriaInstantània




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28.04.2026 14:00
lowyat (@lowyat@mastodon.social)

WhatsApp Reportedly Developing First-Party Encrypted Cloud Backup Service

lowyat.net/2026/391272/whatsap




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28.04.2026 13:14
ComputerBase (@ComputerBase@mastodon.social)

WhatsApp: Eigener verschlüsselter Cloud-Speicher für Backups in Arbeit computerbase.de/news/apps/what




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