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29.08.2025 08:53
qaris (@qaris@mas.to)

latest post by Rudy Fraser and Josh Kramer on Blacksky..

link below:
newpublic.substack.com/p/how-b

#Blacksky #SocialNetworks #SocialMedia #BlackFedi #BlackMastodon




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29.08.2025 08:51
2025 (@2025@stefanpfeiffer.blog)

Im gereizten Zeitalter – verlernen wir, respektvoll zu diskutieren?

In dieser Wochenschau geht es um unseren Umgangston und die Debattenkultur. An verschiedenen Stellen bin ich auf das Thema gestoßen. Dirk von Gehlen hat auf Threads den folgenden Post abgesetzt: „Fotograf:innen! Macht doch mal eine Bildserie zum Thema „Eltern am Handy am Spielplatz“. Das führte dann zu einem wahren Drama. Erst nahmen es viele Eltern persönlich (der getroffene Wauwau …), dann wurde zurückgeschossen und beleidigt (klassisch Internet!) und schließlich wurde einfach dichtgemacht (Shut up and disappear!). Alles persönlich nehmen und sofort persönlich werden – mir scheint, dass das heute gängig ist.

Alle sind sofort gereizt

Chris Buggisch berichtet über Erfahrungen beim Radfahren oder bei der Müllentsorgung in der Landschaft, wo man auch mal schnell eine pampige Antwort erhält, wenn man darum bittet, doch Platz zu machen oder den Müll doch in das dafür vorgesehene Behältnis zu werfen. Zeichen der Zeit hat er als Titel seines Beitrags gewählt.

Auch ich beobachte, dass Rücksichtnahme und Respekt gefühlt nachgelassen haben. Jeder pöbelt erst einmal den anderen an, den Radfahrer, den Autofahrer, den Fußgänger, statt vernünftig miteinander in einem normalen, zivilisierten Umgangston umzugehen. Jeder ist erst einmal gereizt. Viele sind mehr als nur gereizt, auch gewalttätig … Wir leben im gereizten Zeitalter und ich bin sehr gespannt, wie das weitergehen soll. Dirk bemerkt in seinem Artikel, dass ihm auf Threads vor allem Eltern „geantwortet“ haben, so von wegen „Vorbild“ …

Kritik an Klöckner und Söder: Ist Habeck zu weit gegangen?

Und dann hat ja noch Robert Habeck der taz ein Interview gegeben und kräftig gegen Julia Klöckner und Markus Söder ausgeteilt: „Julia Klöckner hat die Gesellschaft gespalten. Ob mutwillig oder aus Dämlichkeit, weiß ich nicht. Sie war noch nie in der Lage, Dinge zusammenzuführen. Sie hat immer nur polarisiert, polemisiert und gespalten. Insofern war von Anfang an klar, dass sie eine Fehlbesetzung ist.“ Und: „Dieses fetischhafte Wurstgefresse von Markus Söder ist keine Politik.“

Der Markus lässt das natürlich nicht auf sich sitzen und wünscht Habeck dorthin, wo der Pfeffer wächst: „Geh mit Gott – Hauptsache, weit weg.“ Klöckner, deren Vergleich zwischen dem rechtspopulistischen Portal Nius und der taz wirklich danebenliegt, blieb auffallend ruhig und sagte zur FAZ, dass es ihr durchaus Sorgen mache, wenn sich Demokraten der Mitte absprechen, demokratisch zu sein.

Julia Naue von T-Online meinte dazu, dass Habeck mit solchen Verbalattacken beitrage, was er selbst beklagt: einer Polarisierung in Deutschland. Sie schreibt von schlechtem Stil und Verunglimpfung von politischen Gegnern. Ihr Chef Florian Harms legte dann noch nach und spricht von Häme statt Humor, Hohn statt Hintersinn und vermisst den Respekt. Klartext sei gut, aber Klartext ohne Respekt sei nur Krawall. Und die Zeitung mit den 4 Buchstaben, selbst ein Musterbeispiel für Zurückhaltung und feinen Ton, schreibt gar von „Habecks Pöbel-Abgang“ …

Ich bin zugegebenermaßen zwiegespalten. Die Kritik an Klöckner in der Sache teile ich, auch weil ich politisch anders aufgestellt bin. Den Meinungswendehals Söder und seine Bierzeltrhetorik mag ich, wenig überraschend, auch nicht besonders. Ist also Habeck über das Ziel hinausgeschossen? Waren ein Strauss, ein Wehner oder eine Schmidt-Schnauze nicht sogar noch direkter?

Ich bin mir also nicht sicher, ob Habeck wirklich das Niveau gesenkt hat, wie es Harms schreibt. Eher bin ich bei Jan Skudlarek, der in seinem Newsletter dafür plädiert, im Zeitalter von Populismus und Rechtsnationalismus lautstark hörbarer Verteidiger der Demokratie zu sein. Zudem finde ich nicht, dass Habeck zwar deftig „verwurstelt“, aber keinen Hass und keine Hetze verbreitet.

Welche Regeln sollten wir in Diskussionen anwenden?

Norbert Eder fordert in seinem Artikel, dass wir uns mehr auf Positives konzentrieren und „dieses Rumgepöble, Gejammere und sinnlose Rumgeplärre viel öfter ignorieren“ sollten. Ja, vielleicht sollten wir die Sprüche eines Trump und ähnlicher Konsorten viel öfter unkommentiert lassen, statt ihm mehr Reichweite zu geben.

Doch andererseits ist es wichtig, klare Kante zu zeigen, gerade auch gegenüber einer Julia Klöckner. War früher wirklich alles besser, wie Chris in seinem Beitrag schreibt? Sind alle wirklich gereizt, wie ich es oft empfinde? Wie scharf darf Sprache sein, im Miteinander im Netz und auf der Straße, aber auch in der politischen Auseinandersetzung, in Diskussionen oder auch hier im Blog? Sollte nicht Im „normalen“ Dialog – ob digital oder real – die alte Vorgehensweise gelten, dass man nichts sagt oder schreibt, was einem selbst beleidigen und verärgern würde? Doch wie scharf formuliert man gegenüber wirklichen Gegnern, gegenüber Radikalen und Demokratiefeinden? Was meint ihr? Welche Regeln sollte man sich auferlegen?

#Debattenkultur #Diskussionskultur #Politik #SocialMedia #Wochenschau





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29.08.2025 08:41
2025 (@2025@extradienst.net)

Unsauber

Alterskontrollen im Netz: Drogenbeauftragter Streeck argumentiert unsauber – Ein Zitat des Drogenbeauftragten ging diese Woche durch große Nachrichtenmedien. Mit angeblich wissenschaftlicher Begründung sprach sich Hendrik Streeck (CDU) für Alterskontrollen im Netz aus. Doch an dem Zitat ist etwas faul. Ein Kommentar.

Forderungen nach Alterskontrollen im Netz sind gerade in Mode. Nach den Bundesministerinnen für Justiz (SPD) und Familie (CDU) sind jüngst auch die beiden Bundesbeauftragten für Missbrauch und Drogen dem Trend gefolgt. Nachrichtenmedien reagieren darauf routiniert mit Schlagzeilen.

Die Forderungen stehen jedoch weitgehend losgelöst von der juristischen und medienpädagogischen Debatte. Aus medienpädagogischer Perspektive sind pauschale Alterskontrollen wenig zielführend. Vielmehr plädieren Fachleute für verschiedene Maßnahmen, je nach Risiko für betroffene Minderjährige. Aus juristischer Perspektive wiederum sind die Spielräume für pauschale Alterskontrollen sehr klein, gerade auf nationaler Ebene. Vielmehr gibt es Rechtsgrundlagen für verschiedene Maßnahmen, je nach Risiko für betroffene Minderjährige.

Es gibt also eine Schnittmenge aus dem, was medienpädagogisch sinnvoll und juristisch möglich wäre. Das könnte die Grundlage für eine seriöse Debatte sein. Stand aktuell ist davon aber wenig zu sehen.

Bemerkenswert unseriös ist ein Zitat des Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Hendrik Streeck. Im Interview mit der Rheinischen Post vom 25. August sagte der CDU-Politiker:

Ich bin dafür, dass es künftig strikt abgestufte Altersvorgaben für soziale Medien gibt und die Altersprüfungen auch wirklich wirksam stattfinden. Denn es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Kinder und Jugendliche, die in hohem Maße nicht altersgerechte Inhalte konsumieren, anfälliger für riskantes Suchtverhalten und problematischen Drogenkonsum werden.

Renommierte Nachrichtenmedien von tagesschau.de bis n-tv haben dieses Zitat unkritisch übernommen. Es steht exemplarisch für die Oberflächlichkeit der aktuellen Debatte und ist deshalb einen genauen Blick wert. Für die Analyse braucht es zwei Schritte.

Erstens: Irreführender Bezug auf „nicht altersgerechte Inhalte“

Streeck spricht von nicht altersgerechten Inhalten. Das ist ein Sammelbegriff. Eine anschauliche Auffächerung bietet die Kommission für Jugendmedienschutz. Riskant für Minderjährige sind demnach unter anderem:

Streeck zufolge sollen solche Inhalte also Suchtverhalten und Drogenkonsum fördern. Heißt das, Erotik macht Durst auf Bier? Und wer Werbung für Lootboxen sieht, greift vermehrt zum Bubatz?

Wir haben die Stelle um Erklärung gebeten: Auf welche wissenschaftlichen Quellen bezieht sich der Drogenbeauftragte? Geantwortet hat die Pressestelle mit Verweisen auf mehrere Studien. Diese beziehen sich aber nicht pauschal auf „nicht altersgerechte Inhalte“, sondern spezifisch auf Darstellung von Drogenkonsum. In diesem Fall lässt sich der Zusammenhang tatsächlich belegen: Mediale Darstellung von Drogen kann demnach deren Konsum fördern.

Wir halten fest: Der Bezug auf „nicht altersgerechte Inhalte“ im Streeck-Zitat ist zu pauschal – und deshalb irreführend.

Zweitens: Dünner Bezug zu Alterskontrollen

Im ersten Schritt der Analyse wurde geklärt, dass der Drogenbeauftragte seine Forderung nach Alterskontrollen auf Darstellung von Drogenkonsum stützt. Der zweite Schritt der Analyse zeigt: Darstellung von Drogenkonsum spielt in der Debatte um Alterskontrollen für soziale Medien nur eine untergeordnete Rolle.

Wischi-waschi-Verweise

Völlig an den Haaren herbeigezogen ist die Verbindung zwischen sozialen Medien und der Darstellung von Drogenkonsum nicht. Im Jahr 2023 zeigte etwa eine Analyse im Auftrag des Gesundheitsministeriums, „dass Werbung für E-Zigaretten und Tabakerhitzer in sozialen Medien in Deutschland – trotz Verbots – weit verbreitet und für die meist jungen Nutzerinnen und Nutzer der Plattformen zugänglich ist“.

Mit viel Fantasie lässt sich im Streeck-Zitat zumindest das Anliegen erkennen, die Debatte um Alterskontrollen um eine bislang wenig beachtete Dimension zu erweitern, nämlich um die möglicherweise problematische Darstellung von Drogen in sozialen Medien. Auf dieser Grundlage ließe sich diskutieren, ob Alterskontrollen in diesem Fall geeignet, erforderlich und zweckmäßig wären – oder auch nicht. Und ob mildere Mittel einer drastischen Maßnahme wie Alterskontrollen nicht vorzuziehen wären.

Strenge Alterskontrollen bedeuten praktisch: Alle Menschen müssen sich ausweisen oder ihr Gesicht biometrisch scannen lassen. Die Auswirkungen auf Grundrechte sind enorm. Aus gutem Grund sind die gesetzlichen Hürden dafür sehr hoch. Der Dachverband europäischer Organisationen für digitale Freiheitsrechte, EDRi, lehnt die Maßnahme sogar gänzlich ab, auch im Sinne der betroffenen Kinder. Umso wichtiger ist es, Forderungen nach Alterskontrollen gut zu begründen. Mit schnoddrig formulierten Wischi-waschi-Verweisen auf wissenschaftliche Belege klappt das nicht.

Sebastian Meineck ist Journalist und seit 2021 Redakteur bei netzpolitik.org. Zu seinen aktuellen Schwerpunkten gehören digitale Gewalt, Databroker und Jugendmedienschutz. Er schreibt einen Newsletter über Online-Recherche und gibt Workshops an Universitäten. Das Medium Magazin hat ihn 2020 zu einem der Top 30 unter 30 im Journalismus gekürt. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem zweimal mit dem Grimme-Online-Award sowie dem European Press Prize. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Sebastian Hinweise schicken | Sebastian für O-Töne anfragen | Mastodon. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

Lesen Sie ergänzend auch:

Esther Menhard/netzpolitik: Bildungs-ID: Bundesregierung will Schüler zentral erfassen – Die Bundesregierung will die zentrale Schüler-ID. Doch Datenschützer*innen, Wissenschaftler*innen und Gewerkschafter*innen sind sich einig: Die Privatsphäre Minderjähriger steht auf dem Spiel.”

und

Markus Reuter/netzpolitik: Schüler-ID: Magischer Glaube an die zentrale Datenbank – Politiker:innen verbinden mit der zentralen Schüler-ID große Hoffnungen. Doch primär entsteht ein großes Datenschutzproblem und noch mehr Überwachung. Investitionen in Bildung könnten ganz woanders gebraucht werden. Ein Kommentar.”




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29.08.2025 08:38
openonline (@openonline@mastomondo.net)

📰 La rabbia di Giorgia e Arianna Meloni per le foto su Phica.eu: «È la società dei click, denunciate tutte»

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🔗 open.online/2025/08/29/giorgia




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29.08.2025 08:29
UP8 (@UP8@mastodon.social)

⏰ Young adults' brain activity shows TV and gaming boost focus, while social media hinders it

medicalxpress.com/news/2025-08




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29.08.2025 08:15
medien (@medien@mstdn.social)

Pinterest, das persönliche Moodboard, ist mit 600 Mio. MAU auf Platz 8 von Social Media. ▹ eicker.TV » youtube.com/shorts/Ku4p2uFrP_I #eickerTV #Medien #SozialeMedien #SocialMedia




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29.08.2025 06:41
openonline (@openonline@mastomondo.net)

📰 Un milione di euro di giro d’affari e un proprietario italiano: chi c’è dietro Phica.eu

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🔗 open.online/2025/08/29/phica-e




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29.08.2025 05:53
aadhilokesh (@aadhilokesh@mastodon.social)

*”Genuine care and concern are more important than intelligence, wealth, beauty, or perfection when it comes to our loved 🥰 ones.”!!!*
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29.08.2025 05:30
techygeekshome (@techygeekshome@techhub.social)

How to add VK.com to your Jetpack Sharing Buttons | tinyurl.com/24yeaxy9 | #Guide #refresh #SocialMedia #Wordpress 
tinyurl.com/24yeaxy9





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29.08.2025 05:30
ajguides (@ajguides@mastodon.social)

How to add VK.com to your Jetpack Sharing Buttons | tinyurl.com/2c42o5ss |   
tinyurl.com/2c42o5ss





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29.08.2025 04:05
nando161 (@nando161@partyon.xyz)

Shut up #tumblr, I know I’m uncool, I don’t need to be #advertised that

I #thrive in #cringe

#socialmedia #socialnetwork #anticapitalism #antifa





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29.08.2025 03:51
Manoj (@Manoj@mstdn.plus)

What if you never had to struggle for post inspiration again? Our guide delivers 50+ easy social media ideas designed to keep your feed engaging, original, and bursting with personality—ready to get inspired?

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